Praxis Dr. Matschurat

Kurzfassung zu unserer

Therapie der Vitiligo

Lieber Leser,  

täglich bekomme ich viele Anrufe mit Fragen zur Vitiligo

Obwohl diese Anrufer meine Internetseite "kurz geöffnet" haben, fragen sie mich Dinge, die auf dieser Seite bereits beantwortet sind. Das liegt natürlich an der Scheu, die große Menge Text auf dieser Seite durchzulesen.

Da ruft man lieber gleich an und fragt. - Kann ich verstehen!

Das aber kostet mich sehr viel Zeit.    

Daher die Bitte:    

Erst wenigstens diese Kurzfassung lesen!

Wenn dann noch Fragen offen bleiben, besonders persönliche, dann rufen Sie natürlich gerne an oder senden mir eine entsprechende Mail: thomas.matschurat@t-online.de.

Mobiltelephon: 015771663031

 

Bitte beachten Sie für Fragen zur oder vor einer Behandlung durch unsere Praxis auch die Internetseite:

www.meine-gesundheit.com


 Kurzfassung zu den wichtigsten Punkten unserer Behandlung der Vitiligo

 

- Kann man eine Vitiligo erfolgreich behandeln ?-

ja!

- Kann man Vitiligo heilen ?-

nein!

 

 


-Was ist der Unterschied zwischen erfolgreicher Vitiligo Behandlung und Vitiligo Heilung ?-

Die Antwort im Text weiter unten!


-Wie wird Vitiligo nach unserem Ansatz grundsätzlich behandelt?-

 

 Die Vitiligo Behandlung ist eine Kombination aus:

- Einnahme von bei Vitiligo relevanten natürlichen Stoffen (konzentrierten Nahrungsbestandteilen)
                                                       und
- Bestrahlung mit Sonne oder Geräten, die die Sonnenbestrahlung ersetzen.


-Welche Stoffe werden bei der Vitiligobehandlung benötigt?-

 

-  Es sind zum Einen Stoffe, die bei jedem Menschen grundsätzlich die  natürliche  Voraussetzung zur  Bildung des  Hautpigmentes   (  Melanin )  sind ( Siehe auch : Pigmentbildung )

-  Es sind zum anderen Stoffe, die einen überschüssigen „  Homocysteinspiegel  “  auf natürliche Weise senken.

 -  Es sind drittens Stoffe, die den Überschuß an aggressiven freien Radikalen  senken (siehe auch: wikipedia !).

Letztere schädigen Zellen (auch die Pigmentzellen) oder deren Stoffwechsel und können sogar „ rein chemisch“ vorhandene Pigmente „bleichen“ ( z.B. H2O2).

Solche schützende Stoffe zum Schutz vor freien Radikalen nennt man Antioxidantien.



-Haben die von uns verwendeten Stoffe zur Behandlung der Vitiligo Nebenwirkungen?-

In der empfohlenen Tagesdosis haben die Stoffe keine Nebenwirkungen. Es sind ja ohnedies lediglich Nahrungsbestandteile, meist sogen, Essentielle Nährstoffe,  wenn auch konzentrieter, als dies in reinen Nahrungsmitteln selbst der Fall sein kann.



-Ist eine Sonnenbstrahlung oder eine sonstige UV-Bestrahlung notwendig?-

 

Wenn es um die Wiedererlangung verloren gegangener Pigmente geht:

ja!

Wenn es "nur" um die Verhinderung des Forteschreitens der Vitiligo geht,

"eventuell" nein.

Bezüglich der therapeuitischen UV-Bestrahlung geben wir einen detailierten Bestrahlungsplan.

(mehr dazu unter dem Butto " UV- Sonnenbestrahlung ".).


Anmerkung zur Verwendung der natürlichen Sonne zur Förderung einer Repigmentierung:

Menschen mit Vitiligo sind an den weiß gefleckten Hautarealen (meist) empfindlicher gegenüber den Wirkungen der natürlichen Sonne auf die Haut (Sonnenbrand!) und sollten dies bei Sonnenexposition beachten.

Zur gefahrloseren Nutzung der natürlichen Sonne auch zur Repigmentierung gibt es aber eine Sonnen-Filterfolie , die sehr wirkungsvoll vor Sonnenbrand schütz und dennoch alle "gesunden" Anteile der Sonnenstrahlung wirksam werden läßt (Vitamin D-Produktion, Immunmodulation, Pigmentsynthese etc.).

Näheres hierzu finden Sie unter: www.heliovital.de (oder www.heliovital.com).


 ...zurück zu der Frage von weiter oben:


-Unterschied zwichen "  Vitiligo Heilung " und erfolgreiche “ Vitiligo Behandlung " -

Der Erfolg der Behandlung der Vitiligo bei unserer Therapie  ist eine Repigmentierung der weißen Hautareale.
Selbst wenn alle weißen Hautflecken bei der Behandlung repigmentieren würden (was nicht immer zu 100% gelingt), so ist dies dennoch keine „Heilung“ der Vitiligo im engeren Sinne.

Warum ist dies so? 

Die Vitiligo ist vor allem eine  genetische Prädispesition.

Die Genaustattung eines Menschen kann nicht  (heute noch nicht) zuverlässig und  sinnvoll modofiziert  werden.

Nur dies aber würde eine Heilung von Vitiligo im engeren Sinne bedeuten.

Damit bleibt auch bei erfolgreicher Behandlung die Bereitschaft der Vitiligo, unter bestimmten Umständen durch auslösende Faktoren  erneut manifest, also wieder sichtbar zu werden, weiterhin potentiell bestehen.

Bei erfolgreicher Repigmentierung mit unserem Vitiligo Behandlungsansatz kann aber die Wahrscheinlichkeit  doch einmal wieder Pigmente zu verlieren, dadurch verringert werden, dass die erfolgreich eingesetzten Stoffe in niedrigerer Dosierung weiter verwendet werden.



-Wenn die Vitiligo zwar behandelbar, aber nicht heilbar ist, womit muss ein Vitiligopatient auch bei erfolgreicher Repigmentierungsbehandlung in der Zukunft rechnen?-


Prinzipiell kann die Vitiligo immer wieder auftreten. Dies kann schon nach kurzer Zeit sein (wenige Monate), oder erst nach Jahren. Vielleicht tritt sie auch gar nicht mehr auf, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Sollte die Vitiligo erneut auftreten, dann müsste man die Therapie, von der man weiß, sie war erfolgreich, erneut ansetzen.


-Gibt es ev. doch eine Möglichkeit, ein erneutes Auftreten der Vitiligo zu verhindern?-

 

Auch, wenn ich dies nicht beweisen kann (fehlende Langzeitbeobachtung), so kann man aus einer erfolgreichen Therapie mit unseren Therapiestoffen mit gutem Grund schließen, das diese Stoffe einen wichtigen Beitrag im Stoffwechsel zur „Heiling“ der Vitiligo geleistet haben (relativer Mangel bei Vitiligopatienten?), insbesondere, wenn Patienten zuvor schon verschiedene Therapien versucht haben, die auch eine UV-Therapie beinhaltet haben, die aber ohne unsere empfohlenen Therapiestoffe nicht repigmentierten.

Da diese Stoffe aber durchwegs einen natürlichen Anteil dessen darstellen, was unser Organismus zur Gesunderhaltung benötigt, so schlage ich unseren Patienten vor, diese erfolgreichen Stoffe auch nach dem Ende einer aktuellen Vitiligotherapie präventiv und auf Dauer in einer geringeren Dosierung weiter einzunehmen. Eine solche Dosis liegt in etwa bei der halben Dosis, verglichen mit der therapeutischen Dosierung.

Ob ein Wiederauftreten der Vitiligo hiermit tatsächlich immer verhindert werden kann, müssen wir abwarten, da hier noch, wie oben gesagt, die Langzeiterfahrung fehlt.

 
-Was wir in unserer Therapie nicht anwenden-:

Corticoide (Kortison), Immunsuppressiva, Khelin, Psoralen, Vitix, Placenta, Totes-Meer-Salz, Pseudokatalase


-Was wir unter Umständen zusätzlich anwenden- ,...

...wenn sich die Vitiligo nach 6 Monaten als für unsere bisherige Therapie als resistent erweist (in etwa 25% der Fälle):

- Elidel oder Protopik (nur im Gesicht ev. erfolgversprechend) oder ev. - Psorcutan oder -Daiwonex (= Vitamin D-haltige Cremes)

Selten unternehmen wir in solchen Fällen auch zusätzlich einen Versuch mit -Fumarsäure.


-Kosten und Erstattung-:

Bitte klicken Sie zu dieser Frage den Button "Kosten" an!



Einige allgemeine Anmerkungn zur Vitiligo in Kurzfassung:

-Vitiligoverbreitung in der Bevölkerung:

Vitiligo ist über alle Rassen, alle Hautfarben, alle Kontinente und Klimazonen, damit aber auch über alle Ernährungskulturen rel. gleichmäßig verteilt (etwa 2% der Weltbevölkerung). Allerdings gibt es Regionen, z.B. Indien, in denen Vitiligo häufiger auftritt.
Damit scheint deutlich, dass weder Ernährungsgewohnheiten, noch andere Lebensgewohnheiten oder Umwelteinflüsse oder die Menge der durchschnittlichen Sonnenbestrahlung eine Rolle bei der Ursache der Vitiligo spielen.

Das sei gesagt, weil viele unserer Patienten anfragen, was sie wohl falsch gemacht haben, bei ihren Lebensgewohnheiten, das ev. zur Vitiligo geführt haben könnte, oder was sie tun könnten, um sie wieder „loszuwerden“ ( z.B. ihre Essgewohnheiten betreffend). Die Antwort lautet: vermutlich nichts, was solche oben genannten Faktoren betrifft.

Bestimmte Vitiligo-Areale (also weiße Hautregionen) können spontan wieder verschwinden (aber dann auch wiederkommen). Dies ist aber seltener, als die Progression oder wenigstens Stagnation, also Stillstand oder die Verschlechterung der Vitiligo.

Gelegentlich kann eine Vitiligo auch über viele Jahre unverändert bleiben.

- In welchem Alter tritt Vitiligo auf?

Vitiligo kann im ersten Lebensjahr auftreten (d.h. eigentlich mit der Geburt). Sie kann aber auch mit 50, 60, 70 LJ oder später auftreten oder zu jedem Lebensalter zwischen Geburt und hohem Alter. Das häufig verwendete Wort bei Vitiligo als eine "erworbene"  "Krankheit" erscheint mir unter diesem Gesichtspunkt etwas irreführend.

- Vitiligo ist wahrscheinlich vor allem eine Stoffwechselvariante, die genetisch bedingt ist (Biochemische Individualität).

Eltern oder Großeltern können „Vitiligoträger“ sein (genetisch), ohne dass sich die Vitiligo bei ihnen äußerlich manifestiert (sichtbar wird). Dann zeigt sich die Vitiligo eventuell nur bei den Kindern, die dann glauben, Vitiligo käme in ihrer Familie nicht vor.

Manchmal bekommen Kinder beispielsweise mit 23 eine Vitiligo, ein Elternteil aber vielleicht erst mit 60 oder später.

-Statistisch häufig tritt Vitiligo gleichzeit mit einer sog. Hashimototyreoiditis auf (eine durch Autoimmunprozesse bedingte chronische Entzündung der Schilddrüse, die mit der Zeit zum Funktionsausfall der Schilddrüse führt).

Eine ursächliche Behandlung der Hashimoto-Tyreoiditis gibt es nicht (Übliche Therapie: Schilddrüsenhormon- Substitution; wir geben hier noch gern Selen, Zink  und Magnesium zur Verlangsamung des Denerationsprozeses der Schilddrüse).
Eine Behandlung der Hashimo Tyreoiditis hat aber  keinen therapeutischen Einfluß auf eine Besserung der Vitiligo.

-Äußere Faktoren betreffend, die nach Beobachtungen eine Vitiligo auslösen (nicht verursachen!) oder verstärken können, lesen Sie bitte unter dem Button "Vitiligo-Ursachen" .