Praxis Dr. Matschurat

Biochemisches Wirkungsprinzip der von mir zur Therapie der Vitiligo verwendeten Stoffe

Bezüglich der Wirkung der von mir zur Behandlung der Vitiligo verordneten Stoffe können Sie hier eine PDF-Datei herunterladen mit ausführlichen Details zum unten folgenden Einleitungstext:

 


Einleitungstext:

Die folgenden Seiten beinhalten eine Information zu den biochemischen und
physiologischen Grundlagen der Therapie der Vitiligo nach unseren Therapieansätzen

Biochemisch gesehen gibt es drei grundsächlich unterschiedliche Stoffwechselvorgänge, in die wir mit unserer Therapie und unseren Therapiestoffen steuernd eingreifen wollen.

1.     Pigmentsynthese

Der erste Stoffwechselweg, den wir unterstützen wollen ist der der Herstellung von Pigment in Ihren Pigmentzellen der Haut (Melaninsynthese).

Dieseses Stoffwechselkapitel hat eine blaue Überschrift. Die Stoffe, die diesen Stoffwechselweg steuernd beeinflussen finden Sie auch in Ihrem Behandlungsplan (auf dessen erster Seite) blau markiert, was Ihre Orientierung über die Bedeutung der einzelnen Bestandteile unserer Rezeptur erleichtern soll.

Die Erfolgsquote der entsprechenden Therapie mit Pghenylalanin lag im Durchschnitt aller vorliegenden Studien bei etwa 60 bis 65% ( Studiensammlung dazu unter dem Butto oben "Studien zu Vitiligo")

2.     Homocysteinsenkung

Die Beobachtung bei Patienten mit Vitiligo hat gezeigt, das diese häufiger einen Mangel an Vitamin B 12 und Folsäure in Ihrem Blut aufweisen, was zu Therapieversuchen mit Vitamin B 12 und Folsäure geführt hat. Das Ergebnis entsprechender Therapiestudien hat eine Erfoplgsquote von etwa 40 % ergeben (40% der Patienten reagierten gut auf diese Therapie; ( Studiensammlung dazu unter dem Butto oben "Studien zu Vitiligo" .)

Die Hypothese über die Wirkung der Therapie mit Vitamin B 12 und Folsäure bei Vitiligo nimmt an, dass diese Wirkung auf die Verminderung der Homocysteinkonzentration im Blut der Patienten zurückzuführen sei. Das entsprechende Kapitel (rote Überschrift) zeigt den Einfluß von Vit. B12 und Folsäure (sowie von Vit. B6) auf den Homocysteinstoffewechsel.

3. Oxidativen Stress bekämpfen

Viele Untersuchungen zeigten, dass sich in der Haut der betroffenen Vitiligoareale Entzündungsprozesse abspielen und erhöhte Konzentrationen von ,,freien Radikalen“ (auch “ Pro-Oxidantien“ genannt) gemessen werden können.

Gleichzeitig findet man ev. eine zu niedrige Antioxidantienkonzentration (,,Radikalfänger“- Konzentration), die diese aggresiven, zerstörerischen Prooxidantien neutralisieren sollten. Das Resultat ist ein sog. ,,Oxidativer Stress“ mit Zell- und anderen Membranschädigungen, ev. Chromosomenschäden, Zellenergiemangel und anderen Zellfunktionsstörungen.

Ziel der Therapie dieses Abschnittes (grüne Überschrift) ist es, das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Anti-Radikalen (Antioxidantien) wieder herzustellen, indem Radikalfänger zugeführt werden. (Erfolgsquote dieses Ansatzes in einer klinischen Studie: etwa 50%)

In unserer Therapie der Vitiligo berücksichtigen wir all diese bei Vitiligo relevanten Stoffwechselaspekte und verordnen eine Kombination von Stoffen, die all diese Stoffwechselprozesse fördernd oder regulieren und kommen dabei auf eine Ansprechquote auf diese Kombinationstherapie von etwa 70 bis 75 %, also einer besseren Erfolsquote als diejenige, die mit den einzelnen Therapieansätzen allein erzielt werden konnte.

Im letzten Abschnitt dieser Informationschrift wird einiges grundsätzliches zur notwendigen UV-Bestrahlung gesagt. (Einzelheiten hierzu werden unter dem Button ,,UV- und Sonnenbestrahlung“ angegeben.)

In der PDF-Datei oben finden Sie ausführliches zu dieser obigen Einleitung.